Rückblick auf Schweiz

Zuerich-tram-Edvin-Ramic

Im April 2014 wurde genau zwei Jahre seit ich in der Schweiz gekommen bin. Gute Zeit fürs Rückblick, dachte ich mir. Was denke ich über Schweiz? Bin ich mit meiner Entscheidung (in Schweiz zu kommen) zufrieden? Bereue ich was? Würde ich es wieder machen? Ist das was ich erwartet habe? Lesen Sie weiter…

Hafenkran-schweiz-zuerich-Edvin-Ramic

Zürcher Hafenkran

Erstes Jahr in Schweiz ist schwer gewesen. Und das war – natürlich – auch zu erwarten. Alles war neu und unbekannt, die Sprache war unverständlich und in solchen Umstände hat man keine Ahnung was er zuerst machen sollte. Klar ist es schwierig gewesen. Bedaure ich was? Überhaupt nicht. Ich bin doch wegen dieser Schwierigkeiten hier gekommen. Weil Schwierigkeiten unbedingt zum Lernen bringen. Zum Lernen, Denken, und zum Änderung von Einstellung. Und das im Leben zu haben / bekommen ist unschätzbar. Für alles anderes ist hier Master Card. Wenn man sich in eine (schlechte) Situation befindet, wo er vorher nie gewesen ist, müsst er unbedingt die drei Sachen benutzen, wenn er sein Zustand verbessern möchte. Denken, lernen, Einstellung ändern.

Und damit findet man viel neues heraus. Vor allem, was er wirklich fähig ist. Raus aus der Komfortzone, nennt man das heutzutage. Und was habe ich persönlich davon? Sagen wir, dass meine Gedanken jetzt wesentlich klarer sind. Ich habe eine klarere Vorstellung was ich im Leben machen will und was ich dazu tun muss. Ich dachte viel über meine Stärke und Schwäche. Das ist etwas worüber ich vorher nie (ernst) gedacht habe. Und (fast) alles was ich jetzt lese, schaue, mache ist etwas was mir hilft meine Schwäche zu verbessern. Wie geht es mir damit? Sehr langsam. Selbstdisziplin ist der Krieg aller Kriege, und dementsprechend ist auch Wichtigkeit. Und das dauert. Neue, gute Gewohnheiten aufzubauen und schlechte loszulassen… Gibt es was edleres als das?

Selbstdisziplin ist der Krieg aller Kriege

Und was denke ich über Schweiz? Ich war und noch immer bin davon überzeugt, dass Schweiz ein Land voller Gelegenheiten ist. Und jetzt als ich hier bin, kann ich das nur bestätigen. Und ich bin froh, dass ich mich für Schweiz entschieden habe. Egal was man werden will, hat er in der Schweiz Möglichkeiten dazu. Voraussetzung ist ‚nur‘ harte Arbeit und Beharrlichkeit.

Nicht zu erwähnen ist Schönheit der Schweiz. Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten sind vorhanden und wie alles (zu?)geordnet ist! Darüber freue ich mich vor allem wegen Kinder. Spielplätze, Wilderness Parke, Gondelbahnen, Rodelbahnen, Seen… Die Liste ist endlos! Und ganz alles ist sehr leicht erreichbar! Echt, hervorragend!

This slideshow requires JavaScript.

Nach zwei Jahren kann ich sagen, dass Schweiz sich jetzt schon ein wenig wie Heimat fühlt. Wenn ich nach Slowenien gehe, freue ich mich immer wieder zurück zu kommen. Wenn ich etwas über Schweiz am Fernseher, im Internet oder Zeitungen sehe, bin ich sofort aufmerksam und es interessiert mich worüber es sich handelt. Wenn Schweiz gegen England spielte, wollte ich, dass Schweiz gewinnt. Und als ich letztes Mal in Zürich spazierte, bemerkte ich, wie schön alles ist. Zum ersten Mal in zwei Jahren, hatte ich nichts zu erledigen. Ich konnte den Tag einfach geniessen…

 

 

 

 

2 Comments

    • Edvin Ramić   •  

      Hoi Daniel, danke fürs lesen. Nächster Beitrag wird dir bestimmt gefallen. Es gibt ein paar schöne Bilder. LG, Edvin

Leave a Reply

Your email address will not be published.