Wandern von Grindelwald zum Faulhorn und Bachalpsee

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In Grindelwald wandern zu gehen ist immer ein hervorragendes Ereignis. Schon bei meinem ersten Grindelwald Wanderung zum Kleine Scheidegg, habe ich gewusst, dass ich zur Grindelwald wieder zurück kommen werde. Schon damals habe ich über Faulhorn und wunderschönen Bachalpsee gelesen. Auch sonst gibt es von Grindelwald so viele grossartige Ausflugsmöglichkeiten und ich wollte diese schöne Region noch ein bisschen mehr erkunden.

Und eigentlich hat es überhaupt nicht lang gedauert. Nach ungefähr einem Monat zog ich meine Bergschuhe an und fuhr wieder nach Grindelwald – dies Mal mit meinem Vater, der aus Slowenien zum Besuch gekommen ist. Unseres Ziel war Faulhorn, ein leicht erreichbares Gipfel mit herrliche 360 Grad Aussichte. Der Ausflug von Zürich ist nicht mal so einfach zu machen. Zwei und halb Stunden dauert die Fahrt von Zürich nach Grindelwald. Und dann, noch einmal so viel zurück. 5 Stunden im Auto zu sitzen ist auch ohne Ausflug anstrengend, geschweige denn, wenn man noch 4 – 6 Stunden lang wandern muss. Jedoch es lohnt sich – auf jeden Fall.

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Gebirge

Ich wollte diese schöne Region ein bisschen mehr erkunden

Als wir den Grindelwald erreichten, nahmen wir den First Gondelbahn zur Station First. Wir hatten vor von First zur Faulhorn (2680 m ü. S.) zu wandern und danach zurück. Das sollte ein einfacher Anstieg sein, da Höhendifferenz ist nur cca 500 Höhenmeter. Ein kurzer, einfacher Anstieg, jedoch unermesslich schön.

Die Aussichten von Gondelbahn und danach von ganzer Wanderung sind hinreissend gewesen. Den Eiger und zugehörige Gebirge hatten wir den ganzen Tag wie “on top of our hand” (wie sagt man das auf Deutsch?!). Der Weg fuhr uns auch an den gefrorene Bachalpsee vorbei, wo wir uns wieder ein bisschen erholten und die Ausblicke genossen. Bachalpsee muss im Sommer noch hübscher aussehen, wenn umliegende Bergen sich im Wasser spiegeln. Bald mussten wir fortsetzen, da bis zum Faulhorn hatten wir noch par Stunden zu gehen. Danach ist unsere Weg etwa schwieriger geworden. Der Schnee war bis unseren Knien tief und ganz weich. Der Weg wurde schon seit lang von niemand benutzt, und es war gar nicht ausgetreten, was uns sonst beim Laufen wesentlich geholfen hätte.

Da wartete auf uns eine Enttäuschung

Für mehr als eine halbe Stunde war es sehr anstrengend zu laufen. Nachdem war es aber nicht mehr weit von den Gipfel, und es war schon Zeit dafür. Das Wetter ist inzwischen schlimm geworden und der Wind war jede Minute stärker. An Gipfel sind wir nur kurz gewesen, um ein paar Fotos zu machen und wieder gingen wir nach unten. Wir haben nämlich keinen Windschatten gefunden, und Wind war dann schon so stark, dass es nicht mehr möglich war dort auszuruhen und schnell etwas zu essen. Hotel Faulhorn, der sich an Gipfel befindet ist im Winter nämlich geschlossen. Trotzdem waren wir mit den ganzen Tag völlig zufrieden. Mindestens bis wir zurück nach Station First gekommen sind. Da wartete auf uns eine Enttäuschung. Die Gondelbahn wurde nämlich wegen starken Winden zugeschlossen. Was bedeutete, dass wir den ganzen Weg nach Grindelwald laufen mussten. Das sind noch zusätzliche 1000 hM! Und das fanden wir heraus erst, wenn wir dachten, dass wir schon am Ende mit Wandern sind. Nur noch eine Gondelbahnfahrt, ins Auto und nach Hause. Aber nein. Für uns beide war das echt entmutigt. Ungefähr 2 Stunden mehr zu laufen, danach noch zwei und halb Stunden Fahrt und endlich sind wir nach Hause gelangt. Unnötig zu erwähnen, diese Nacht hatten wir den besten Schlaf seit Jahren! Und wir sind froh gewesen.

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Nächstes mal gehe ich wahrscheinlich zum Glarus Gebirge.

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